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Wider den schönen Schein der Welt

Der Expressionist Werner Scholz

26. November 2017 bis 4. Februar 2018

Er war Zeitgenosse von George Grosz und Otto Dix und gehört damit der zweiten Generation der Expressionisten an. Im Fokus seines Schaffens stand die Darstellung der pulsierenden Berliner Großstadt. Seine Bilder erzählen vom ausschweifenden Leben in den 1920er Jahren, ebenso wie von den Menschen in ihrer existentiellen Einsamkeit und Not. Scholz` Stil ist geprägt von gedämpften Farben in Kombination mit einer enormen Expressivität. Wie Franz Frank, Albert Birkle und Otto Pankok gehört Scholz zu den Vertretern des Expressiven Realismus.
Von den Nationalsozialisten wird seine Kunst als „entartet“ diffamiert, denn die geforderte Propagandakunst setzt er nicht um. 1939 geht er nach Tirol, um sich der Unterdrückung durch die Nazis zu entziehen.

Entdecken Sie Werner Scholz! Bis zum 4. Februar 2018 in einer neuen Sonderausstellung des Zentrums für verfolgte Künste.

Nationale und internationale Ausstellungen/ Projekte finden Sie unter „Das Zentrum auf Reisen“.

 

Der Katalog zur Ausstellung ist vergriffen.

 

Den Flyer zur Ausstellung finden Sie [Hier].

 

 

Die Sammlungen

Das Zentrum für verfolgte Künste betreut eine Literatursammlung und eine Kunstsammlung. Teile dieser beiden Sammlungen werden permanent in unseren Räumen präsentiert. Unser Schwerpunkt sind Werke, die während der Zeit des Nationalsozialismus sowie in der DDR verboten waren. Die durch die Verwerfungen der Zeit eher unbekannten Künstler haben im Zentrum für verfolgte Künste eine Heimat gefunden. [Mehr]

 

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