Von Frankfurt nach New York

Eric und Jula Isenburger

11. März – 29. April 2018

 

Der Künstler Eric Isenburger (1902–1994) und seine Ehefrau, die Ausdruckstänzerin Jula Isenburger (1908–2000), zählen zu den vergessenen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Dabei stellte er in Berlin, Paris, London, Grasse, Malmö und Stockholm aus und sie trat in Wien, Berlin, Paris und anderen französischen Städten als Solotänzerin auf. Das Zentrum für verfolgte Künste widmet dem Künstlerehepaar nun eine umfassende, retrospektive Ausstellung.

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Bettina Ballendat: Das Bündel

25. März – 29. April 2018

Was kann ein Mensch mit sich tragen, der auf der Flucht ist? Dieser Frage geht die Künstlerin Bettina Ballendat nach. Entstanden ist der Zyklus „Das Bündel“, der sich mit all den Dingen auseinandersetzt, die Menschen – ihre Passanten – mitnehmen, wenn sie flüchten müssen: Das Notwendigste: die Kinder, den Partner, Erinnerungen, Worte, zuletzt Gegenstände. Das sind die individuellen „Bündel“, die jeder mit sich trägt, um sie neu zu beheimaten.

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SOS Méditerranée

Auf Rettungsfahrt im Mittelmeer an Bord der Aquarius

14. April – 15. Juli 2018

 

Menschen, die sich in seeuntauglichen Schlauchbooten auf die lebensgefährliche Überfahrt von Afrika nach Europa machen. Menschen mit eigener Geschichte und eigenen Wünschen, nicht reduziert auf eine amorphe Masse von Flüchtlingen mit all den Assoziationen mit der negativen Konnotation wie Not, Armut, finanzielle Belastung, Gefahr durch Terrorismus. Und ein Buchtitel, der mit „Liebe deinen Nächsten“ das christlich orientierte Europa auffordert, seine Asyl und Einwanderungspolitik menschlich zu gestalten. All dies zeigt die Graphic Novel „Liebe deinen Nächsten“, deren original Zeichnungen im Zentrum für verfolgte Künste zu sehen sind.

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Die Sammlungen

Das Zentrum für verfolgte Künste betreut eine Literatursammlung und eine Kunstsammlung. Teile dieser beiden Sammlungen werden permanent in unseren Räumen präsentiert. Unser Schwerpunkt sind Werke, die während der Zeit des Nationalsozialismus sowie in der DDR verboten waren. Die durch die Verwerfungen der Zeit eher unbekannten Künstler haben im Zentrum für verfolgte Künste eine Heimat gefunden.

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