Die Dauerausstellungen

 

Das Zentrum für verfolgte Künste betreut eine Literatursammlung und eine Kunstsammlung. Teile dieser beiden Sammlungen werden permanent in unseren Räumen präsentiert. Schwerpunkt beider Sammlungen sind Werke, die während der Zeit des Nationalsozialismus sowie in der DDR verboten waren. Die durch die Verwerfungen der Zeit eher unbekannten Künstler haben im Zentrum für verfolgte Künste eine Heimat gefunden.

 

Literatur

2007 hat die Stiftung der Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft die Literatursammlung des Journalisten Jürgen Serke erworben. Diese besteht aus über 2.500 Objekten: Bücher, Dokumente, handschriftliche Briefe, Typoskripte und Fotos. Im Kunstmuseum Solingen wurde diese Literatursammlung ab 2008 unter dem Titel „Himmel und Hölle zwischen 1918 und 1989. Die verbrannten Dichter“ in einer Dauerausstellung sowie in wechselnden Ausstellungen präsentiert. Die Sammlung gehört seit 2015 zur Bürgerstiftung für verfolgte Künste. Sie wird vom Zentrum für verfolgte Künste betreut und in dessen Räumen gezeigt.

 

Kunst

Die meisten Kunstwerke der Bürgerstiftung stammen aus der Sammlung von Dr. Gerhard Schneider. Übergreifendes Thema des Sammlungsbestandes sind die Kunstentwicklungen Deutschlands in den Jahren von 1910 bis 1933 und, durch die Ereignisse der NS – Zeit eingeschränkt, von 1933 bis etwa 1945. Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg ist, vor allem für das Gebiet der DDR, bis in die 1980er Jahre hinein mit einer Reihe repräsentativer Beispiele vertreten.

Die Dauerausstellung „Entdeckte Moderne“ im Zentrum für verfolgte Künste führt in einzigartiger Weise vor Augen, welcher Variantenreichtum den deutschen Kunstraum in den ersten Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts geprägt hat. Hier entdeckt man Künstler wieder, an die man sich in Deutschland lange Zeit kaum noch erinnert hat. Die in Solingen präsentierte Sammlung  ist in ihrer Stringenz und Kompetenz einzigartig und findet international Beachtung. Eine Sammlung, die zu Unrecht vergessene deutsche Kunst-Geschichte aufarbeitet und dabei zugleich in ihrem Appellcharakter „wider das Vergessen“ unwiederbringlich ist.

Die Sammlung gehört seit 2015 zur Bürgerstiftung für verfolgte Künste. Sie wird vom Zentrum für verfolgte Künste betreut und in dessen Räumen gezeigt.

 

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