Angedichtet – Die Nachforschung

Zentrum für verfolgte Künste (im Kunstmuseum Solingen) © Zentrum für verfolgte Künste / Judith Schönwiesner
Zentrum für verfolgte Künste (im Kunstmuseum Solingen) © Zentrum für verfolgte Künste / Judith Schönwiesner

Angedichtet – Kunst, die aus dem Rahmen fällt Texte der Solinger Schreibwerkstatt Leitung: Susanne Koch   Die Nachforschung von Sibylle Wegner-Hören Als sie sich das Bild „Kriegsgefangene“ von Heinrich Siepmann aus dem Jahre 1945 aussuchte, um eine Geschichte dazu zu schreiben, ahnte sie nicht, was auf sie zukommen würde. Im Museum hatte sie vor dem … weiterlesen Angedichtet – Die Nachforschung

Angedichtet – Tante Hedi oder Die Hand Gottes

Text zu "Die Hand Gottes" von Milly Steger, Foto: Judith Schönwiesner
Text zu "Die Hand Gottes" von Milly Steger, Foto: Judith Schönwiesner

Angedichtet – Kunst, die aus dem Rahmen fällt Texte der Schreibwerkstatt Solingen Leitung Susanne Koch   Tante Hedi oder Die Hand Gottes von Beate Kunisch Ein Netz beim Lebensabsturz oder bedeutungslose Worthülse Ein Auffangbecken beim Nullpunkt oder ein Fragezeichen „Man kann nit tiefer fallen als in Jottes Hand!“ Das war Tante Hedi. Und: „Et jibt … weiterlesen Angedichtet – Tante Hedi oder Die Hand Gottes

Angedichtet – Die grüne Frau

Text zu "Frau mit Zigarette" von Hella Jacobs, Foto: Judith Schönwiesner
Text zu "Frau mit Zigarette" von Hella Jacobs, Foto: Judith Schönwiesner

Angedichtet – Kunst, die aus dem Rahmen fällt Texte der Schreibwerkstatt Solingen Leitung: Susanne Koch   Die grüne Frau von Martina Sprenger Er haucht einen Kuss auf ihre Wange, dreht sich um, zieht noch im Laufen den Reißverschluss seiner Hose hoch, schiebt den Hut in die Stirn und läuft die Treppe hinunter. Sie winkt ihm, … weiterlesen Angedichtet – Die grüne Frau

Angedichtet – Zucker

Text zu "Weiblicher & männlicher Torso" von Milly Steger, Foto: Judith Schönwiesner
Text zu "Weiblicher & männlicher Torso" von Milly Steger, Foto: Judith Schönwiesner

Angedichtet – Kunst, die aus dem Rahmen fällt Texte der Schreibwerkstatt Solingen Leitung: Susanne Koch   Zucker von Stefanie Schlüter Ein Geschmack von Begierde liegt in der Luft, welch betörender Duft. Tauche ich hinein, beginne ich zu sein. Ohne zu berühren, öffne ich die Türen. Möchte dich riechen, schmecken, mich in deinen Armen verstecken, deinen … weiterlesen Angedichtet – Zucker

ERÖFFNUNG: Zofia Posmysz

  #WeRemember Am 27. Januar 2017, dem Internationalen Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus, wurde im Zentrum für verfolgte Künste in Solingen, die Ausstellung „Literarische Bilder des Holocaust. „Die Passagierin“ von Zofia Posmysz“ eröffnet. Diese Ausstellung zum Werk der Schriftstellerin sowie die Ausstellung zu ihrem Leben im Musiktheater im Revier Gelsenkirchen waren Teil von „WENN … weiterlesen ERÖFFNUNG: Zofia Posmysz

Nora Gomringer liest Joachim Ringelnatz

Nora Gomringer liest Joachim Ringelnatz   Joachim Ringelnatz lesen – ist wunderbar. Seine komischen, skurrilen, absurden Gedichte zum Beispiel. Joachim Ringelnatz vorlesen lassen – ist ein Geschenk. Vor allem dann, wenn dies Menschen tun, die den Witz Ringelnatz aufgreifen und uns noch Heute mit seinen Texten begeistern. Otto Sander und Katharina Thalbach haben dies u.a. getan … weiterlesen Nora Gomringer liest Joachim Ringelnatz

Tag 1: Ringelnatz – Countdown

Joachim Ringelnatz, Urwald, 1928, Öl auf Leinwand, Privatbesitz
Joachim Ringelnatz, Urwald, 1928, Öl auf Leinwand, Privatbesitz © Zentrum für verfolgte Künste

Ein nächtlicher Nachtrag: 1 Tag vor der Eröffnung der Ausstellung „War einmal ein Bumerang. Der Maler Joachim Ringelnatz kehrt zurück“ ein weiteres Gedicht. Dieses wurde von Nationalsozialisten verboten: zu schlüpfrig!   Joachim Ringelnatz: Ferngruß von Bett zu Bett   Wie ich bei dir gelegen Habe im Bett, weißt du es noch? Weißt du noch, wie … weiterlesen Tag 1: Ringelnatz – Countdown

Tag 2: Ringelnatz – Countdown

Joachim Ringelnatz, Urwald, 1928, Öl auf Leinwand, Privatbesitz
Joachim Ringelnatz, Urwald, 1928, Öl auf Leinwand, Privatbesitz © Zentrum für verfolgte Künste

Joachim Ringelnatz: So gut wie schlecht   Menschen kenne ich: denen es gut geht, Die sich aber auch Mühe geben, anständig nach innen und außen zu leben. Da ihnen das gut steht Und sie repräsentable Erscheinungen Sind, hört man ihre Meinungen Mit Behagen. – Bis man erstaunt entdeckt, Daß sie keine andre Meinung vertragen. – … weiterlesen Tag 2: Ringelnatz – Countdown

Tag 3: Ringelnatz – Countdown

  Der Aufbau Nur noch 3 Tage bis zur Eröffnung der ersten großen Ausstellung zum Gesamtwerk von Joachim Ringelnatz: Dichter UND Maler. Jetzt wird: Gestrichen. Gestellt. Gehängt. Geklebt.   Joachim Ringelnatz: Tierschutz-Worte Seien Sie nett zu den Pferden! Die Freiheit ist so ein köstliches Gut. Wie weh Gefangenschaft tut, Merken wir erst, wenn wir eingesperrt … weiterlesen Tag 3: Ringelnatz – Countdown

Tag 4: Ringelnatz – Countdown

Joachim Ringelnatz, Urwald, 1928, Öl auf Leinwand, Privatbesitz
Joachim Ringelnatz, Urwald, 1928, Öl auf Leinwand, Privatbesitz © Zentrum für verfolgte Künste

Joachim Ringelnatz: Logik   Die Nacht war kalt und sternenklar, Da trieb im Meer bei Norderney Ein Suahelischnurrbarthaar. – Die nächste Schiffsuhr wies auf drei. Mir scheint da mancherlei nicht klar, Man fragt doch, wenn man Logik hat, Was sucht ein Suahelihaar Denn nachts um drei am Kattegatt?