Zentrum für verfolgte Künste im Kunstmuseum Solingen © Zentrum für verfolgte Künste
Zentrum für verfolgte Künste im Kunstmuseum Solingen © Zentrum für verfolgte Künste

Werner Scholz

Berliner Szenen

27. November 2017 bis 4. Februar 2018

 

Sammlung (bildende Kunst)

Entdeckte Moderne

 

Sammlung (Literatur)

Himmel und Hölle zwischen 1918 und 1989


 

Freitag, 3. November 2017, 19 Uhr

Vortrag von Prof. Dr. Taner Akçam

„Aghet“ – Völkermord an den Armeniern

Zum Stand der Forschung

 

Aghet war der erste Völkermord in der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Bis heute weigert sich die türkische Regierung jedoch, die Massaker an 1,5 Millionen Armeniern als Genozid anzuerkennen. Prof. Dr. Akçam präsentiert in seinem Vortrag die neuesten Erkenntnisse der Forschung.

 

Prof. Dr. Taner Akcam ist Historiker. Er gilt derzeit als der bedeutendste Forscher über „Aghet“, den Genozid an den Armeniern im Ersten Weltkrieg. Er arbeitete am Hamburger Institut für Sozialforschung, wurde 1995 an der Universität Hannover promoviert und ist Professor für Geschichte an der Clark University (USA). Er publizierte Bücher zur türkisch-armenischen Geschichte in türkischer, englischer und deutscher Sprache – darunter das weltweit beachtete Standardwerk „Armenien und der Völkermord“ (2004) und zuletzt „The Authenticity of the Naim Efendi Memoirs and Talat Pascha Telegrams“ (2016).

Moderation: Ulrich Klan, Vorsitzender der Armin T. Wegner Gesellschaft e.V.

 

Eintritt frei

 

Eine Veranstaltung anlässlich der Internationalen Armin T. Wegner Tage vom 1. – 3. November 2017. Das vollständige Programm finden Sie [Hier].

Eine Kooperation der Armin T. Wegner Gesellschaft e.V. [Mehr] mit dem Zentrum für verfolgte Künste.


 

Sonntag, 5. November 2017, 14:30 Uhr

Öffentliche Führung: Sammlung „Entdeckte Moderne“


 

Sonntag, 12 . November 2017, 14:30 Uhr

Öffentliche Führung: Sammlung „Entdeckte Moderne“


 

Sonntag, 19. November 2017, 14:30 Uhr

Öffentliche Führung: Sammlung „Entdeckte Moderne“


 

Donnerstag, 23. November 2017, 19 Uhr

Vortrag von Thomas Gebauer

Sicherheit vor Mensch? – Über den Verlust der Menschenrechte in der gegenwärtigen Flüchtlingspolitik

 

Die Sache mit den Menschenrechten ist durchaus vertrackt. Deutlich wird das nicht zuletzt in der aktuellen Flüchtlingspolitik. Menschen, derer bedrohte Rechte gerade noch zur pathetischen Begründung militärischer Interventionen herhalten mussten, werden nun, da die Interventionen gescheitert sind, per bürokratischem Verwaltungsakt in Krieg und Elend abgeschoben. Um den emanzipativen Kern der Menschenrechte aus ihrer ideologischen Umklammerung herauszulösen, gilt es genauer hinzusehen. Wie konnten parallel zu den öffentlichen Menschenrechtsbekenntnissen auch die Menschenrechtsverletzungen zunehmen? In welchem Verhältnis stehen die Menschenrechte zu ökonomischen und sicherheitspolitischen Interessen? Vor allem aber: Was ist zu tun, um  einen politischen Begriff der Menschenrechte zu entfalten?

 

Der Dipl.-Psychologe Thomas Gebauer ist Geschäftsführer der sozialmedizinischen Entwicklungshilfe- und Menschenrechtsorganisation medico international mit Sitz in Frankfurt am Main. Schwerpunktsthemen: Internationale Friedens- und Sicherheitspolitik, Menschenrechte und soziale Bedingungen globaler Gesundheit. Er ist Mitbegründer der Internationalen Kampagne zum Verbot von Landminen (ICBL), die 1997 in Oslo mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde und Träger der Goetheplakette der Stadt Frankfurt.

 

Eintritt: frei

 

Eine Kooperation des DGB sowie des Katholischen Bildungswerks mit dem Zentrum für verfolgte Künste.


 

Sonntag, 26. November 2017, 14:30 Uhr

Öffentliche Führung: Sammlung „Entdeckte Moderne“