Interview mit dem Sammler Dr. Gerhard Schneider

Grafikkabinett im  Zentrum für verfolgte Künste © ZfvK
Grafikkabinett im Zentrum für verfolgte Künste © ZfvK

Das 2015 gegründete Zentrum für verfolgte Künste betreut die Bürgerstiftung für verfolgte Künste – Else-Lasker-Schüler-Zentrum – Kunstsammlung Gerhard Schneider, so der vollständige Name dieser Bürgerstiftung. Die Kunstsammlung Gerhard Schneider ist ein Teil hiervon und umfasst ca. 550 Werke.

 

Folgen Sie dem Link und sehen Sie ein Interview des ARD alpha-Forums aus dem Jahr 2016 mit dem Sammler: [ARD alpha-Forum Interview mit Dr. Gerhard Schneider]

 

Der Sammler Dr. Gerhard Schneider wurde 1938 in Marsberg/Westfalen geboren. Nach dem Studium der Philosophie, Germanistik, Theologie und Geschichte promovierte er über den Gottesbegriff des Nicolaus von Kues.

Von 1979-2005 war er als Kunstantiquar tätig. Die Begegnung mit dem Nachlass des Künstlers Valentin Nagel 1983 löste in ihm die Suche nach den Künstlern der „verschollenen Generation“ aus und legte den Grundstock für die Sammlung verfolgter Künstler.

Das Kunstmuseum Solingen stellte 1999/2000 erstmals Teile seiner Sammlung – die inzwischen über 3000 Werke umfasst – in großem Umfang aus. 2003 gründete Gerhard Schneider die heutige „Fördergesellschaft Zentrum für verfolgte Künste“. 2004 erfolgte die Gründung der „Bürgerstiftung für verfolgte Künste“, die 2015 in die heutige Bürgerstiftung übergegangen ist.

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