Nationale & internationale Projekte des Zentrums

 

Das Zentrum für verfolgte Künste realisiert vielfältige nationale und internationale Ausstellungen. Die Kooperation mit anderen Institutionen sowie Künstlern und Zeitzeugen spielt dabei eine wesentliche Rolle. So entstehen Projekte, die das Spektrum der klassischen Museumsarbeit erweitern.

 

Einige Projekte stellen wir Ihnen hier vor.

 

 

 

KICHKA. Life is a Cartoon

Dokumentarfilm

 

Das MOCAK Museum für Gegenwartskunst Krakau in der ehemaligen Fabrik von Oskar Schindler und das Zentrum für verfolgte Künste in Solingen haben gemeinsam einen Dokumentarfilm gedreht. Die beiden Museen aus Polen und Deutschland zeigen, wie der bekannte Karikaturist Michel Kichka, sein Vater Henri, Überlebender der Shoah, und viele andere versuchen, die Katastrophe des letzten Jahrhunderts zu bewältigen. Ein Film über Israelis, Deutsche, Belgier, Franzosen, Polen, über Liebe, Familie, Zukunft und Vergangenheit, die Kraft der „neunten Kunst“, der Comics, und des Humors. [Mehr]

 

 

 

 

KUMPELTOD oder Gespaltene Zunge

Von und mit Herbert A. Mitschke

 

[…] sein Abend zeigt eindringlich, wie tief sich staatliche Übergriffe in die Seele graben – ewig aktuell. Kölnische Rundschau, 05.05.2017

 

In der Aufführung „KUMPELTOD oder Gespaltene Zunge“ – Erinnerungen an Deutsches Demokratisches Republikleben – beschreibt Mitschke mit sprachlichen und musikalischen Mitteln seine zum Teil bitteren und schmerzvollen Erfahrungen und Erlebnisse in der ehemaligen DDR: als Sohn eines an Staublunge und Strahlenkrankheit verstorbenen Bergmannes, als DDR-Olympiakader für München 1972, als NVA-Soldat und als mehrfach ausgezeichneter Musiker und Komponist. [Mehr]