Ostern ins Museum: Jesekiel Kirszenbaum und Herta Müller

 

Das Zentrum für verfolgte Künste hat über die Osterfeiertage 2019 zu seinen regulären Zeiten von 10 bis 17 Uhr geöffnet, also ausnahmsweise auch am Montag. Für Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag lädt das Museum jeweils um 14.30 Uhr zu öffentlichen Führungen ein, die bereits im Eintrittspreis enthalten sind. Kunsthistorikerin Catharina Nielsen erläutert die aktuelle Ausstellung „Jesekiel Kirszenbaum, Else Lasker-Schüler und der Sturm“, die noch bis zum 5. Mai Gemälde, Zeichnungen und Karikaturen zeigt. Gleichzeitig sind in der Literaturabteilung des Museums über 200 Wort-Bild-Collagen der Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller zu sehen, ihr Titel: „Im Heimweh ist ein blauer Saal“. Diese auch international beachtete Präsentation läuft noch bis zum 9. Juni.

 

Ort: Zentrum für verfolgte Künste im Kunstmuseum Solingen, Wuppertaler Str. 160, 42653 Solingen

Eintritt: 9 €, ermäßigt 4,50 €, bis 18 Jahre frei

 
 

Exhibition from 31 march to 4 may 2019

Jesekiel Kirszenbaum (1900-1954)

Jesekiel Kirszenbaum “Engel eine Seele des Schtetl tragend” Öl auf Leinwand, Privatsammlung Nathan Diament

Nathan und sein Bruder Amos Diament (v.l.), die Neffen des Künstlers, bei der Eröffnung der Ausstellung im Zentrum für verfolgte Künste


„Herta Müller.
Im Heimweh ist ein blauer Saal“

Collage für Herta Müller

„Herta Müller.
Im Heimweh ist ein blauer Saal“ (There is a blue room inside homesickness)

Condensed stories, words like finds, composed to new content and combined on postcards with picture motives.

220 literary and visual collages by Herta Müller, who was awarded with the Nobel prize for literature. The exhibition to accompany her latest collage book (in German language).

From March 10 to June 9, 2019 at the Centre for Persecuted Arts Solingen, subsequently at MOCAK Museum of Contemporary Arts Krakau, curated by Delfina Jalowik and Jürgen Kaumkötter