Neunte Kunst

Cartooning for Peace

24. Juni bis 16. September 2018

 

Ausgehend von Heinrich Heine und dessen wort- und bildgewaltigem satirischen Kampf gegen die Zensur, zeigt die Ausstellung „Neunte Kunst“ wie reichhaltig die Geschichte der Karikatur mit der Kunstgeschichte und der Sammlung des Zentrums verbunden ist.
Die Grenzen zwischen Satire, Karikatur, Graphic Novel, Comic, Cartoon, Illustration und der traditionellen bildenden Kunst sind fließend. Der französische Journalist Francis Lacassin reihte 1971 Comics und Cartoons als „Neunte Kunst“ in den allgemeinen Kunstkanon ein und schuf so einen neuen Gattungsbegriff. In vielen Ländern, besonders bei unseren belgischen und französischen Nachbarn, gehört die „Neunte Kunst“ zur Hochkultur. Bei uns ist die Akzeptanz jedoch immer noch gering.

[Mehr]

 

 

Begleitveranstaltungen zu „Neunte Kunst – Cartooning for Peace“

 

Kichka. Life is a Cartoon

Dokumentarfilm

16. September, 17 Uhr

COBRA Kulturzentrum, Merscheider Str. 77-79, 42699 Solingen

[Mehr]

 

Öffentliche Führungen

Jeden Sonntag, 11:15 Uhr

 

Kuratorenführung mit Jürgen Kaumkötter

16. September, 14:30 Uhr

 

 

 

 

Liebstes Fräulein Moore – Beautiful Rose

Rose Ausländer & Marianne Moore

1. Juli – 12. August 2018

 

Die neue Welt der modernen amerikanischen und englischen Literatur war ein frischer erregender Antrieb. Nach mehrjährigem Schweigen überraschte ich mich eines Abends beim Schreiben englischer Lyrik. Einer meiner ersten
Englischtexte fing an „Looking for a final start“.

Rose Ausländer

 

„Looking for a final start.“ – Ja, die Dichterin Rose Ausländer wollte ein neues Leben beginnen, als sie 1946 von Rumänien in die USA emigrierte. Sie ließ ihr altes Leben, die Shoa und ihre Muttersprache zurück. Es war jedoch mehr als ein Zurücklassen, es war ein Sprachverlust, denn ihre Muttersprache war durch die Nationalsozialisten zur „Mördersprache geronnen“.

[Mehr]

 

 

 

 

KICHKA. Life is a Cartoon

Dokumentarfilm

 

Das MOCAK Museum für Gegenwartskunst Krakau in der ehemaligen Fabrik von Oskar Schindler und das Zentrum für verfolgte Künste haben gemeinsam einen Dokumentarfilm gedreht. Die beiden Museen aus Polen und Deutschland zeigen, wie der bekannte Karikaturist Michel Kichka, sein Vater Henri, Überlebender der Shoah, und viele andere versuchen, die Katastrophe des letzten Jahrhunderts zu bewältigen. Ein Film über Israelis, Deutsche, Belgier, Franzosen, Polen, über Liebe, Familie, Zukunft und Vergangenheit, die Kraft der „neunten Kunst“, der Comics, und des Humors.

[Mehr]

Webseite des Films [Hier]

 

 

Entdecken Sie die unbekannte Moderne!

 

Öffentliche Führungen durch unsere Kunstsammlung finden regelmäßig Sonntag, 14:30 Uhr statt. Die wechselnden Themen können Sie unserem Kalender entnehmen. Informationen zu unseren Sammlungen finden Sie [Hier].