Samstag, 23. Juni 2018, ganztägig

Der Meistermann-Saal, mit unserer Gemäldesammlung, sowie die Grafiksammlung sind an diesem Tag nicht zugänglich. Die Ausstellung „Neunte Kunst – Cartooning for Peace“ wird am 24. Juni eröffnet, darf jedoch vorab besucht werden. 

 

 

 

NACH MITTERNACHT

Literarische Revue zu Irmgard Keun und Mascha Kaléko

Donnerstag, 28. Juni 2018, 18:30 Uhr

 

mit Nina Hoger, Margaux Kier, Olaf Reitz und Henning Brand 

Autor: Heiner Bontrup

 

Wenn das Wort vom literarischen „Fräuleinwunder“ je gepasst hat, dann hier: Mascha Kaléko und Irmgard Keun schufen vor 1933 einen völlig neuen Sprachstil in der Literatur: perlend wie Champagner, leicht zu verstehen und doch mit einem analytischen Blick auf das Seelenleben der Menschen der am Abgrund taumelnden Weimarer Republik. Beide überlebten im Exil Deutschland dunkelste Zeit

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Eintritt: 19€ / erm. 14€

Kartenverkauf: Karten können ausschließlich über unseren Museumsshop (0212 258 14 13) oder unser Kontaktformular [Hier] bestellt werden.

 

 

 

 

Cartooning for Peace

Neunte Kunst

24. Juni bis 16. September 2018

 

Ausgehend von Heinrich Heine und dessen wort- und bildgewaltigem satirischen Kampf gegen die Zensur, zeigt die Ausstellung „Neunte Kunst“ wie reichhaltig die Geschichte der Karikatur mit der Kunstgeschichte und der Sammlung des Zentrums verbunden ist.
Die Grenzen zwischen Satire, Karikatur, Graphic Novel, Comic, Cartoon, Illustration und der traditionellen bildenden Kunst sind fließend. Der französische Journalist Francis Lacassin reihte 1971 Comics und Cartoons als „Neunte Kunst“ in den allgemeinen Kunstkanon ein und schuf so einen neuen Gattungsbegriff. In vielen Ländern, besonders bei unseren belgischen und französischen Nachbarn, gehört die „Neunte Kunst“ zur Hochkultur. Bei uns ist die Akzeptanz jedoch immer noch gering.

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Liebstes Fräulein Moore – Beautiful Rose

Rose Ausländer & Marianne Moore

1. Juli – 12. August 2018

 

Die neue Welt der modernen amerikanischen und englischen Literatur war ein frischer erregender Antrieb. Nach mehrjährigem Schweigen überraschte ich mich eines Abends beim Schreiben englischer Lyrik. Einer meiner ersten
Englischtexte fing an „Looking for a final start“.

Rose Ausländer

 

„Looking for a final start.“ – Ja, die Dichterin Rose Ausländer wollte ein neues Leben beginnen, als sie 1946 von Rumänien in die USA emigrierte. Sie ließ ihr altes Leben, die Shoa und ihre Muttersprache zurück. Es war jedoch mehr als ein Zurücklassen, es war ein Sprachverlust, denn ihre Muttersprache war durch die Nationalsozialisten zur „Mördersprache geronnen“.

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Klezmer for Peace

Benefizkonzert mit Giora Feidman

21. Juni 2018, 20 Uhr

 

Giora Feidman, Weltbotschafter in Sachen Musik, macht dem Zentrum für verfolgte Künste ein einzigartiges Geschenk: Am 21. Juni spielt er im Meistermann-Saal des Museums „Klezmer for Peace“ als Weltpremiere seiner neuen Konzertreihe, gemeinsam mit fünf weiteren Musikern aus Israel und der Türkei. Der Erlös dieses Abends kommt voll und ganz der Arbeit des Zentrums in Solingen zugute.

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Das Konzert ist AUSVERKAUFT.

 

 

 

 

SOS Méditerranée

Auf Rettungsfahrt im Mittelmeer an Bord der Aquarius

14. April – 15. Juli 2018

 

Menschen, die sich in seeuntauglichen Schlauchbooten auf die lebensgefährliche Überfahrt von Afrika nach Europa machen. Menschen mit eigener Geschichte und eigenen Wünschen, nicht reduziert auf eine amorphe Masse von Flüchtlingen mit all den Assoziationen mit der negativen Konnotation wie Not, Armut, finanzielle Belastung, Gefahr durch Terrorismus. Und ein Buchtitel, der mit „Liebe deinen Nächsten“ das christlich orientierte Europa auffordert, seine Asyl und Einwanderungspolitik menschlich zu gestalten. All dies zeigt die Graphic Novel „Liebe deinen Nächsten“, deren original Zeichnungen im Zentrum für verfolgte Künste zu sehen sind. 

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KICHKA. Life is a Cartoon

Dokumentarfilm

 

Das MOCAK Museum für Gegenwartskunst Krakau in der ehemaligen Fabrik von Oskar Schindler und das Zentrum für verfolgte Künste haben gemeinsam einen Dokumentarfilm gedreht. Die beiden Museen aus Polen und Deutschland zeigen, wie der bekannte Karikaturist Michel Kichka, sein Vater Henri, Überlebender der Shoah, und viele andere versuchen, die Katastrophe des letzten Jahrhunderts zu bewältigen. Ein Film über Israelis, Deutsche, Belgier, Franzosen, Polen, über Liebe, Familie, Zukunft und Vergangenheit, die Kraft der „neunten Kunst“, der Comics, und des Humors.

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Webseite des Films [Hier]

 

 

Entdecken Sie die unbekannte Moderne!

 

Öffentliche Führungen durch unsere Kunstsammlung finden regelmäßig Sonntag, 14:30 Uhr statt. Die wechselnden Themen können Sie unserem Kalender entnehmen. Informationen zu unseren Sammlungen finden Sie [Hier].